Berichte

Trainingslager für Opti-Talente: Jugendwoche 2018

15 segelbegeisterte Kinder des Salzburger Yachtclubs und des Seekirchner Segelclubs Wallersee haben in der Woche vom 23. bis 27. Juli 2018 an der vom Salzburger Yachtclub durchgeführten Jugendwoche teilgenommen. Neben dem wöchentlichen Jugendtraining veranstaltet der SYC alljährlich diese beliebte Schwerpunktwoche.
Vizecommodore Dr. Carl-Heinz Gressel und Jugendwartin Katharina Widerin trainierten die jungen Segler auf Optimisten und Zoom.

Auch der Salzburger Landessegelverband war mit Segeltrainern während der Jugendwoche vertreten und unterstrich damit den hohen Stellenwert der Ausbildung junger Segler. Die Landestrainer nahmen sich besonders der fortgeschrittenen Segler des SYC an, die auch regelmäßig bei Regatten vertreten sind.

Die bisherigen Erfolge geben dem Salzburger Yachtclub Recht:

Die Sporterfolge von SYC-Mitgliedern sind unbestritten:
- Europameisterschaft Silbermedaille (Korsarklasse)
- Weltmeisterschaft Gold- und Silbermedaille (Surfer)
- Europameisterschaft Goldmedaille (Surfer)
- Jugend-Europameisterschaft Goldmedaille (Korsarklasse)
- Staatsmeistertitel, Korsar, Tornado, Tempest, 420er, Optimist, Laser, Surfer...
- Landesmeister FD-Klasse
- Regelmäßige Teilnahme von Kindern des SYC an Landesmeisterschaften, Europameisterschaft und Weltmeisterschaft...
- Zuletzt 1. und 3. Platz bei der traditionellen Optimisten-Regatta des Union-Yacht-Club-Attersee von Kindern des SYC und Gesamtsieger des Idefix-Cups, der am 28. und 29. Juli 2018 vom SYC in Zell am Wallersee ausgerichtet wurde.

 

„Optimist Trainingslager 2018 Portoroz, Slovenien“ von Philipp und Lisa Schneeweis

Wie hat es euch in Portoroz gefallen?

Lisa: Sehr gut.

Philipp: Mir auch sehr gut.

Wie war die Anreise?

Lisa: Die 4-stündige Fahrt ist schnell vergangen und die Landschaft ist schön.

Philipp: Für Slowenien braucht man übrigens eine Autobahn-Vignette - die aber nicht viel kostet und die man direkt an der Grenze kaufen kann.

Wart ihr vorher schon mal in Slowenien?

Lisa: Nein, für mich war es das erste Mal.

Philipp: ich war letztes Jahr (2017) das erste Mal dort - damals war nur ich mit meinem Vater dort.

Wo habt ihr gewohnt und wie hat es euch gefallen?

Lisa: Im Hotel Histrion. Das Frühstücksbuffet ist riesig und lecker und das Abendessen auch. Wir hatten 2 Doppelzimmer, die mit einer Tür verbunden waren. Im Hotel gibt es auch ein Schwimmbad, wo wir oft mit anderen Kindern schwimmen waren. Die meisten Teilnehmer des Optimist-Trainingslagers übernachten in diesem Hotel.

Philipp: Der Treffpunkt für den Morgensport ist direkt vor dem Hotel Histrion - deswegen ist es sehr praktisch, hier zu wohnen.

Wie war der Tagesablauf an einem typischen Tag beim Optimist-Trainingslager?

Lisa: Meine Gruppe machte noch vor dem Frühstück um 8:00 Uhr Morgensport direkt vor dem Hotel am großen Platz. Um halb 9 sind wir zum Frühstück gegangen. Nach dem Frühstück gingen wir zum Segelclub, der ungefähr 500m vom Hotel entfernt ist - meist schon im Trockenanzug. Um halb 10 machten wir die Boote fertig und danach trafen wir meine Trainerin Scarlet. Wenn der Wind gepasst hat, liefen wir aus. Ich war in einer Gruppe mit 4 Mädchen, Paula, Emma, Carla und ich. Manchmal fuhren wir Spaßregatten, manchmal machten wir Wenden oder Halsen wenn Scarlet in ihre Pfeife pfiff. Manchmal fuhr sie vor und wir segeln hinterher. Einmal fuhren wir mit dem Motorboot zum Eisessen. Zu Mittag gabs Speck, Käse und Brot oder wir aßen einen Burger vom News Cafe. Am Nachmittag segelten wir wieder so wie am Vormittag. Am Abend gingen wir ins Hotel, manchmal gingen wir noch schwimmen, und schließlich Abendessen.

Philipp: Mein Morgensport begann meist eine 1/2h früher als der von Lisa. Sonst war es sehr ähnlich. Lisas Gruppe blieb eigentlich immer in der Bucht, wir segelten meist hinaus aufs offene Meer. Was muss man neben dem Segelzeug unbedingt nach Portoroz mitnehmen? Philipp: Der Platz vor dem Hotel eignet sich sehr gut zum Skateboarden oder Waveboard fahren. Wer also irgendein Spielzeug mit Rollen hat, sollte das mitbringen.

Gibt es auch etwas zu tun für kleinere Geschwister?

Unser kleiner Bruder (Paul - 2j) war sehr viel auf dem Spielplatz und mit den Eltern im Schwimmbad. Ihm hat es auch sehr gut gefallen.

Und was machen die Eltern den ganzen Tag?

Sie spazieren nach Piran, wo es eine schöne Altstadt gibt - oder nach Portoroz. Sie sitzen irgendwo im Cafe und chillen. Es ist also für jeden etwas dabei.

Wie ist dort das Wetter?

Philipp: die letzten beiden Male wo ich dort war, war es meist sonnig und warm. Im Schatten wird es schnell kühl. Wir hatten also Glück, denn wir haben auch gehört, dass es manchmal weniger angenehm ist - regnerisch und kühl.

Ist Segeln am Meer anders als bei uns am See?

Philipp: Ja, weil die Wellen manchmal höher sind, aber meist ist es wie bei einem See bei uns zu Hause. Anfangs hatten wir großen Respekt vor dem Segeln am Meer - jetzt aber wissen wir, dass es im Grunde nichts anderes ist, als eine große Jugendsegelwoche wie bei uns zu Hause. Nur dass es windsicherer ist. Lisa: Einmal war der Wind etwas stärker - dann segelte unsere Gruppe nur mit einem Boot und dem Motorboot raus und wir wechselten uns ab. Man muss also keine Angst haben? Nein überhaupt nicht. Wie gut muss man segeln können um in Portoroz mitzumachen?

Ab wieviel Jahren und ab welcher Könnensstufe könnt ihr das Opti-Trainingslager empfehlen?

Lisa: Am Anfang des Trainingslagers gibt es eine Gruppeneinteilung - wie beim Schikurs. Die „Anfängergruppe“ war sehr groß. Die Kinder waren so zwischen 8 und 12 Jahre alt in dieser Gruppe. Man sollte schon grundsätzlich Segeln können, zumindest Wenden, aber das genügt dann schon. Es gibt dann ca. 10 Gruppen, nach Können eingeteilt. Und für die „Anfänger“, die „Jüngsten“ genannt, gibt es am Ende eine eigene „Jüngstenregatta“. Dieses Jahr in Portoroz war bei dieser Jüngstenregatta aufgrund des Wetters nur eine Wettfahrt möglich, bei der ich 17. geworden bin. Vielen Dank auch der Familie Szlauer, die mir für Portoroz ihren Optimist geliehen haben!!!

Philipp: Die Kinder mit Regattaerfahrung machen dann bei der großen „Easter Regatta Portoroz“ mit - das ist eine riesen Veranstaltung mit 400 Startern aus allen möglichen Ländern. Neben den Österreichern gibt es dort Italiener, Slowenen, Deutsche, Ungarn und Slovaken. Es war wieder eine ganz tolle Erfahrung dort dabei zu sein. Vielen Dank auch an den Salzburger Yachtclub, der das Jugendtraining in Portoroz, aber auch zu Hause, finanziell und mit Trainern unterstützt!!!

Jugend Berichte

SYC Jugendsegelwoche 2017

Die Jugendsegeltage des Salzburger Yachtclubs 2017 fanden in der letzten Juli-Woche statt und standen wettermäßig leider unter keinem guten Stern. Regen, Starkwind und frische Temperaturen prägten die Tage am Wallersee. Obwohl keine idealen Segelbedingungen vorherrschten, konnten insgesamt 24 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 15 Jahren trainiert werden.

 

SYC Jugendsegeltage 2015

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Segeltrainingswoche des ÖSV in Izola/Solwenien

In der Karwoche vom 28.3. bis zum 5.4. 2015 konnten Tanja Wannenmacher und ich heuer zum zweiten Mal an der Segeltrainingswoche des ÖSV in Izola/Solwenien teilnehmen.

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Zoom8 Trainingslager in Palamos; Februar 2015

Als wir ein paar Tage vor Semesterende das Flugzeug in München bestiegen, wo es verschneit und grausig kalt war, waren wir erstmals erleichtert, die spanische Sonne in Barcelona zu sehen und die Wärme zu genießen. Wauki holte uns vom Flughafen ab und daraufhin gings direkt nach Palamos. Anfangs der Woche hatten wir guten Wind und waren zuerst verwundert über die ungewohnt hohe Welle, die speziell in Palamos auftritt. Mitte der Woche flaute der Wind ab.Für mich, Elsa, war es das erste Trainingslager auf der zoom8. Nach dem Opti empfinde ich die zoom als ein extrem cooles Boot. Man muss speziell auf den Gewichtstrimm achten. Daran feilten wir die ganze Woche bei verschiedenen Windbedingungen und Welle.

Nach dem Segeln gings zum Laufen am Strand, zum Longboarden auf der babypopoweichen Asphaltpromenade und zu den unfassbar lauten Carnevalumzügen, die bis in die frühen Morgenstunden andauerten. Die Katalanen feiern diesen Carneval mit umgebauten Lastwägen, bestückt mit riesigen Konzertlautsprechertürmen und tanzen vor diesen Vehikeln herum. Unglaublich laut und alle Wände durchdringend, somit Schlafmangel!

Am letzten Tag nochmal ordentlich Wind. Zum Schluss noch ein Abstecher in die vielseitigtse Stadt die wir bislang kennen; Barcelona.Die Stimmung war am Boden, wissend, wieder in die Kälte und in den Winter zurückzukehren.Zurückblickend war es eine sehr gelungene Segelwoche mit unterschiedlichsten Bedingungen und viel Abwechslung.Elsa und Laurenz

Ostertraining in Portoroz/Izola


Schon lustig. Wenn man nämlich zu Ostern, Mitte März, mit einem Bootsanhänger am Auto Richtung Meer fährt, und uberall noch Schnee liegt. Die Vorfreude war groß. Denn in Portoroz beim Optitrainingslager kommen immer viele Segler aus ganz Österreich zusammen und man kann neben segeln herrlich im Freien spielen und schwimmen gehen. In Portoroz angekommen, trafen wir gleich Luki und Timo. Lauris und mein Boot war schon abgeladen. Wir waren davor noch in Izola, um fur Kathi und Anton den 420 abzuladen. Gemeinsam haben wir die Segel aufgeriggt. Fur Lauri war alles schon gewohnt und chillig, für mich auch. Doch fur Luki und Timo noch alles neu und sie waren schon sehr aufgeregt. :) Nach dem Abendessen wurde eine große Eröffnung von Werner Delle-Karth gemacht. Wir waren insgesamt 73 Optimisten und 4 Zoomies, es gab 10 Trainingsgruppen. Lauri war der einzige Gentleman unter 3 Damen. Luki, Timo und ich waren am Anfang in der selben Gruppe, bei dem sehr netten Trainer Schöffi.

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Segeltraining Izola Ostern 2013

Nachdem wir es endlich geschafft haben ca. 50 km vor unserem Ziel den Schnee am Rande der Autobahn loszuwerden, ging es auch fur Anton Widerin und mich in Izola ans 420er aufbauen. Voller Motivation ließen wir uns nicht von den prognostizierten 3°C, Schneefall und uber 50km/h Bora davon abhalten unsere ersten Erfahrungen mit Windund Welle der Adria auf einer Jolle zu machen.

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